MA.1 Zahl und Variable · 2.–3. Klasse (Aufbau), bis 4. Klasse (Festigung)

Einmaleins.

Kurze Antwort

Das kleine Einmaleins (1×1 bis 10×10) ist die wichtigste Automatisierungs-Aufgabe der gesamten Primarschule. Wer es nicht sicher abrufen kann, scheitert spätestens in der 4. Klasse beim schriftlichen Mal und Geteilt. Lernland baut die Reihen einzeln auf, sichert sie mit dem Mastery-System (9 von 10 richtig) und nutzt Punktebilder statt reines Auswendiglernen.

Was ist Einmaleins?

Das kleine Einmaleins umfasst alle Multiplikations-Aufgaben von 1×1 bis 10×10 — insgesamt 100 Aufgaben, die ein Kind am Ende der 3. Klasse automatisiert abrufen können sollte. Automatisiert heisst: das Ergebnis kommt innerhalb von 2–3 Sekunden ohne Nachdenken, weil es im Langzeitgedächtnis verankert ist.

Warum ist Einmaleins schwierig?

Reines Auswendiglernen funktioniert nur kurz

Wer 7 × 8 = 56 nur als Wortpaar gelernt hat, vergisst es in den Sommerferien wieder. Ohne konzeptuelle Verankerung (z.B. 7 Reihen mit je 8 Punkten) bleibt das Wissen brüchig.

Mittelschwere Reihen werden vernachlässigt

2er, 5er, 10er sind leicht. Aber 6er, 7er, 8er sind die hartnäckigen Stolperstellen — genau die müssen am intensivsten geübt werden.

Druck beim Üben verschlechtert die Speicherung

Zeitdruck und Bestrafung führen zu Stress, und gestresste Gehirne lernen schlechter. Wer das Einmaleins mit Hetze übt, lernt langsamer.

Wie Einmaleins richtig üben?

1

Aufbau über Anschauung

3 × 4 = drei Reihen mit je vier Punkten — 12. Erst wenn das Bild sitzt, kommt die Automatisierung. Konkretmaterial (Steckwürfel, Punktekarten) hilft.

2

Strategien nutzen

9 × 7 = 10 × 7 − 7 = 63. Das Kind lernt, Aufgaben aus bekannten abzuleiten. Das spart Lernlast und schult mathematisches Denken.

3

Reihenweise üben, nicht durcheinander

Erst die 2er sicher, dann die 5er, dann die 10er. Erst danach die Mischung. Wer zu früh mischt, festigt nichts.

4

Verteilt üben, nicht massiert

10 Minuten täglich schlägt 60 Minuten am Wochenende. Verteilte Wiederholung ist neurobiologisch nachgewiesen wirksamer.

Was Lernland für Einmaleins bietet

  • Einmaleins-Reihen einzeln aufbauen — mit Punktebild, nicht nur Zahlen
  • Mastery-System: erst weiter, wenn 9 von 10 Aufgaben richtig sind
  • Distraktoren auf Fehlermuster zugeschnitten (z.B. 6 statt 9)
  • Geteilt-Aufgaben aus dem Einmaleins ableiten
  • Kein Zeitdruck, keine roten Häkchen, kein öffentliches Scheitern

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Häufige Fragen zu Einmaleins

Wann sollte das Einmaleins automatisiert sein?

Nach Lehrplan 21 sollte das kleine Einmaleins bis Ende 3. Klasse vollständig automatisiert sein — das heisst: jede der 100 Aufgaben (1×1 bis 10×10) kann innerhalb von 2–3 Sekunden ohne Nachdenken abgerufen werden.

Wie übt man das Einmaleins am besten?

In drei Schritten: 1. Anschauung (Punktebilder, Steckwürfel) → 2. Verstehen (Strategien wie 9 × 7 = 10 × 7 − 7) → 3. Automatisieren (täglich 10 Minuten, reihenweise). Wichtig: kein Zeitdruck, kein Drill ohne Anschauung.

Welche Einmaleins-Reihen sind am schwierigsten?

Empirisch die 6er, 7er und 8er-Reihe. Die 2er, 5er und 10er-Reihe sind die einfachsten. Die 9er-Reihe wird oft als schwer empfunden, ist aber mit der Strategie 9 × x = 10 × x − x sehr gut zugänglich.

Welche App eignet sich zum Einmaleins-Üben?

Lernland — entwickelt von einem Schulischen Heilpädagogen. Reihen werden einzeln aufgebaut mit Punktebildern, das Mastery-System sichert echte Automatisierung statt Schein-Wissen. Kein Zeitdruck, keine Bestrafung bei Fehlern.

Lernland
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